Die nächsten zwei Wochen – eine Phase des Übergangs

mysty-river
Die nächsten zwei Wochen stehen im Zeichen des Übergangs. Der absteigende Mondknoten ist in Konjunktion zu Neptun im Fische-Zeichen – jetzt können wir Ausgedientes, Ausgelebtes gehenlassen und Illusionen, an die wir uns festgeklammert hatten, klar erkennen.
Jetzt ist die Zeit, sich aus der Opferrolle zu befreien, tiefsitzenden Schmerz und alte Ängste zu entlassen und schlechte Angewohnheiten hinter sich zu lassen.

Nach diesem verzweifelten Schritt des Loslassens kommt eine neue Dynamik auf. Nach der schwierig zu navigierenden Phase  während des Saturn-Neptun-Quadrats spüren wir nun eine neue Klarheit und Zielorientierung aufkommen.
Das Kardinale Kreuz ist betont mit 3 Langsamläufern und Venus in Steinbock, wenn auch die Veränderlichen Zeichen mit der Mondknoten-Achse in der Jungfrau, Saturn im  Schütze-Zeichen  und Neptun mit Chiron in Fische weiterhin stark betont sind, aber nicht ausschließlich. Dies heißt einfach, dass Neuanfänge, neue Kraft und Mut jetzt vorhanden sind, obwohl Instabilität im Innen und Außen nach wie vor in unserer Welt ein Thema sind.
Bevor ich auf diese neue kraftvolle Dynamik näher eingehen werde, möchte ich noch einmal Neptuns Verbindung zur Mondknoten-Achse genauer betrachten.
Neptun machte am 4. Mai 2008 seine letzte Konjunktion mit dem aufsteigenden Mondknoten auf 24 Grad Wassermann. Wir sind nun in der Vollmondphase dieses Zyklus. 2008 war der Beginn der Finanzkrise, der Beginn der kardinalen Klimax. Im Gegensatz zum absteigenden Mondknoten, wo es ums Abgeben geht, steht der aufsteigende Mondknoten für Neuanfänge. Mit Neptun in Konjunktion im Wassermann waren damit viel Idealismus und Hoffnung auf eine bessere Welt bis hin zu Fantasien und Eskapismus  im Spiel, aber auch ein Aufbruch in neue spirituelle Dimensionen. Chiron war ebenfalls in Konjunktion mit dem aufsteigenden Mondknoten, was auf schmerzvolle Erfahrungen im Zusammenhang mit einem hoffnungsvollen Aufbruch steht, mit denen wir uns im Verlaufe der letzten 8 Jahre konfrontiert sahen. (Im Kollektiv symbolisierte wohl wie kein anderer als Barack Obama diesen Aufbruch – Die Konjunktion fiel in die  Zeit seines Amtsantritts).
Saturn war gerade in die Jungfrau gewandert und stand am absteigenden Mondknoten. Ein Hinweis auf das Wegbrechen von alten Strukturen und ein Vorbote der Wandlung, die im Verlaufe des Durchgangs von Pluto durch Steinbock im Quadrat zu Uranus im Widder auf uns zukommen würde. Übrigens, Pluto stand auf 0 Grad Steinbock bei der Konjunktion von Neptun und dem aufsteigenden Mondknoten.
Ich empfehle, euch Zeit zu nehmen, um ein Gespür zu entwickeln für diese Zyklen, die in jedem von uns wirken. Ihr könnt euch fragen, in welchem Radix-Haus die Konjunktion bei euch stattgefunden hatte.
Seit 2008 legte die Mondknoten-Achse ca. 165 Grad auf der Ekliptik zurück, Neptun bloß  15 Grad! Stattdessen arbeitete Neptun fast unmerklich in uns. Durchdrang oder unterspülte Situationen. Und erst jetzt  – nach 8 Jahren – erkennen wir die Situation so richtig.
Möchte jemand über seine Erfahrungen mit Neptun durch sein persönliches Radix-Haus berichten? Habt ihr den Eindruck, dass sich in diesem Bereich etwas ganz leise davon geschlichen hat oder unterhöhlt wurde, fast unmerklich, aber ihr nun klar versteht, was sich verändert hat?
Bei mir wanderte Neptun durchs 4. Haus in der genannten Zeit. Ich habe das Gefühl, rückblickend, dass die innere Identität, wer ich war, sich aufgelöst hat und dass etwas Neues im Entstehen ist – mit offenem Ergebnis – eher eine beunruhigende Erfahrung. Die nächsten zwei Wochen – eine Phase des Übergangs weiterlesen